und ich war in
inland empire... nun ja. transzendentale meditation. wer in lynch-filmen große bedeutende antworten auf große bedeutende fragen sucht ist selbst schuld. aber ich fand ihn sonst zwingender, atmosphärischer auch. obwohl dieser hier radikaler ist, wie ein konzentrat von mulholland drive und anderen lynch-filmen. die handkamera schwächelte leider auf der großen leinwand. nach drei stunden wirrwarr ich auch ein wenig. laura dern ist ja sehr gelobt worden für die darstellung, aber ich weiß nicht. mir ging das permanente ungläubige staunen mit offenem mund und weit aufgerissenen augen irgendwann auf den keks, keine ahnung wie ich aussähe würde mich das drehbuch des lebens durch solch absurde geschehnisse scheuchen. trotzdem sehenswert, wie sie von der reichen schauspielerin mit butler zur heruntergekommenen hure mutiert. hantiert in schizophrenen schüben entschlossen mit dem schraubenzieher. auch gut gefallen haben mir die kleinen rabbits-einlagen... der meister hat einen erstaunlichen humor und nimmt sich in diesem film gnadenlos selbst auseinander. nur zusammensetzen muss ihn jeder selbst.
kritik bei schnitt
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