und ich war in
inland empire... nun ja. transzendentale meditation. wer in lynch-filmen große bedeutende antworten auf große bedeutende fragen sucht ist selbst schuld. aber ich fand ihn sonst zwingender, atmosphärischer auch. obwohl dieser hier radikaler ist, wie ein konzentrat von mulholland drive und anderen lynch-filmen. die handkamera schwächelte leider auf der großen leinwand. nach drei stunden wirrwarr ich auch ein wenig. laura dern ist ja sehr gelobt worden für die darstellung, aber ich weiß nicht. mir ging das permanente ungläubige staunen mit offenem mund und weit aufgerissenen augen irgendwann auf den keks, keine ahnung wie ich aussähe würde mich das drehbuch des lebens durch solch absurde geschehnisse scheuchen. trotzdem sehenswert, wie sie von der reichen schauspielerin mit butler zur heruntergekommenen hure mutiert. hantiert in schizophrenen schüben entschlossen mit dem schraubenzieher. auch gut gefallen haben mir die kleinen rabbits-einlagen... der meister hat einen erstaunlichen humor und nimmt sich in diesem film gnadenlos selbst auseinander. nur zusammensetzen muss ihn jeder selbst.
kritik bei schnitt
website
katzenbeisser - 8. Mai, 10:29
war ganz unterhaltsam! von osna selbst war aber nicht allzuviel zu sehen... großes gemurmel im saal, als etwa kurz das iduna-hochhaus im bild war. aber sonst hätte das überall spielen können. eigentlich kamen die osnabrücker auch nicht besonders gut weg. ein kotzbrocken von einem staatsanwalt, sehr unangenehme nachbarn, die über verstöße gegen die mittagsruhe buch führen und ein zwielichtiger professor, der gefragt wird, wieso ein irisches mädchen sich ausgerechnet eine stadt wie osnabrück zum studieren aussucht: kurze allgemeine empörung.
ansonsten fährt die kommissarin mit ihrem auto viel hin und her, kann offensichtlich keine landkarten lesen und ist außerdem schwanger. deshalb muss auch ein adhs-gestörtes kind sterben. das ist das, was ich am tatort so hasse: diese zwanghafte verquickung von privatleben der kommissare und den fällen. wie neulich, als freddy schenks oma ins heim musste und dort prompt einige morde passieren. aber das ist eine andere geschichte.
außerdem weiß ich nicht, ob der »kommissar zufall« deswegen so oft eine rolle spielt, weil man den zuschauer nicht überfordern will oder aus sparzwang. bloß nicht zu viel personal aufbieten. warum fährt der abgestellte waggon, in den die leiche geschafft wird, geradewegs in die fabrik, in der der sohn des täters seine lehre macht? (wenn der vater da auch lange zeit gearbeitet hat, wie erzählt wird, musste er das doch wissen?) der sohn wiederum war verliebt in die leiche, als diese noch lebte und als kindermädchen auf seinen bruder aufpasste. allerdings war sie ihrem professor verfallen, der davon angeblich nichts wissen wollte (vielleicht ist er aber auch ein triebtäter, der auf minderjährige steht, so genau wird das nicht klar). jedenfalls wäre es manchmal glaubwürdiger, wenn ein paar orte oder personen hinzukämen.
aber vielleicht brauche ich das auch um mich aufzuregen :)
katzenbeisser - 16. Apr, 17:03
the host
(inkl. ziemlich fiesem monster)
katzenbeisser - 9. Apr, 10:07
endlich läuft hier auch
adams äpfel. nur eine vorstellung um 23 uhr, aber immerhin. aber lohnt sich. mads mikkelsen diesmal als krankhaft optimistischer pfarrer, der in kritischen situationen aus dem ohr blutet. ob dieser gimmick von »casino royale« einfach adaptiert wurde, oder umgekehrt ... ?
katzenbeisser - 22. Jan, 11:17